WEBER Schraubautomaten GmbH
Beschreibung
WEBER Schraubautomaten GmbH – Automatisierungstechnik für die industrielle Montage
Die WEBER Schraubautomaten GmbH mit Hauptsitz in Wolfratshausen ist ein familiengeführtes Technologieunternehmen und Spezialist für die Automatisierung von Schraub-, Verbindungs- und Montageprozessen. Seit 1956 entwickelt das Unternehmen Lösungen, mit denen sich industrielle Montageprozesse schneller, präziser, reproduzierbarer und vor allem prozesssicher gestalten lassen. Das Portfolio reicht dabei von einzelnen Handschraubern und Schraubspindeln über automatische Zuführ- und Steuerungstechnik bis hin zu vollständig integrierten Systemlösungen für automatisierte Produktionslinien.
WEBER verbindet damit klassischen Maschinenbau, Automatisierungstechnik, Mechatronik, Elektronik und Digitalisierung. Die besondere Stärke liegt darin, nicht einfach einen Schrauber zu liefern, sondern komplette Lösungen für konkrete Montageaufgaben zu entwickeln – inklusive Zuführung, Steuerung, Prozessüberwachung und Integration in bestehende Produktionsumgebungen.
Von der elektromechanischen Werkstatt zum internationalen Automatisierungsspezialisten
Die Geschichte von WEBER beginnt 1956 mit den sogenannten „Elektromechanischen Werkstätten“. Über die vergangenen Jahrzehnte entwickelte sich daraus die heutige WEBER Schraubautomaten GmbH, die sich auf die Automatisierung von Montageprozessen spezialisiert hat.
Der Unternehmensname ist dabei Programm: Schraubtechnik bildet zwar weiterhin den technologischen Kern, gleichzeitig hat sich das Unternehmen längst zu einem umfassenderen Anbieter von Füge-, Setz-, Zuführ- und Steuerungstechnik entwickelt.
Heute ist WEBER international aufgestellt und verfügt neben dem Hauptsitz in Wolfratshausen über Gesellschaften beziehungsweise Standorte unter anderem in:
Frankreich
Italien
USA
China
Tschechien
Mexiko
Damit verbindet WEBER seine mittelständischen Wurzeln in Oberbayern mit einer globalen Kunden- und Produktionsstruktur.
„Technik, die verbindet“
Der Unternehmensclaim „Technik, die verbindet“ beschreibt das Geschäftsmodell ziemlich treffend.
Denn bei WEBER geht es nicht ausschließlich um das Eindrehen einer Schraube. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, eine Verbindung innerhalb eines industriellen Fertigungsprozesses sicher, reproduzierbar und wirtschaftlich herzustellen.
Ein moderner automatisierter Schraubprozess muss beispielsweise berücksichtigen:
die richtige Schraube
die richtige Zuführung
die exakte Positionierung
Drehmoment
Drehwinkel
Einschraubtiefe
Geschwindigkeit
Taktzeit
Prozessüberwachung
Dokumentation
Ausschusserkennung
Kommunikation mit übergeordneten Steuerungen
WEBER entwickelt hierfür die passende Kombination aus Mechanik, Elektronik und Software.
Was ist ein Schraubautomat?
Ein Schraubautomat beziehungsweise automatisiertes Schraubsystem besteht im Kern aus Schraubspindel, Zuführung und Steuerung.
Das System übernimmt die Verschraubung nach individuell definierten Parametern und ermöglicht dabei automatisierte, prozesssichere und dokumentierbare Montageprozesse.
Das ist besonders für Serienfertigungen interessant.
Statt dass ein Mitarbeiter jede einzelne Schraube manuell positioniert und verschraubt, übernimmt das System den Prozess automatisiert.
Dadurch können Unternehmen:
höhere Stückzahlen produzieren
Taktzeiten reduzieren
reproduzierbare Ergebnisse erzielen
Fehlerquoten reduzieren
Schraubprozesse dokumentieren
Mitarbeiter von monotonen Tätigkeiten entlasten
Prozesse besser überwachen
Automatisierte Zuführtechnik
Ein entscheidender Bestandteil einer automatisierten Verschraubung ist die Zuführung.
Die Schraube muss zuverlässig aus einem Vorrat entnommen, vereinzelt und in der richtigen Position zur Schraubspindel gebracht werden.
Genau hier entstehen in der Praxis zahlreiche Herausforderungen.
Schrauben unterscheiden sich beispielsweise hinsichtlich:
Länge
Durchmesser
Kopfform
Gewinde
Material
Beschichtung
Die Zuführtechnik muss deshalb exakt auf das jeweilige Verbindungselement abgestimmt werden.
WEBER entwickelt entsprechende automatische Zuführsysteme, die mit den Schraubeinheiten kombiniert werden können. Das Unternehmen bietet neben Schraubern und Steuerungen deshalb auch eigene Zuführtechnik an.
Handschrauber
Nicht jeder Montageprozess lässt sich vollständig automatisieren.
Deshalb gehören auch elektrische Handschrauber zum Portfolio.
Diese können beispielsweise bei:
manuellen Montagearbeitsplätzen
teilautomatisierten Arbeitsplätzen
Kleinserien
variantenreichen Produkten
Nacharbeitsprozessen
eingesetzt werden.
Auch hier steht die kontrollierte und reproduzierbare Verschraubung im Mittelpunkt.
Stationärschrauber
Für stärker automatisierte Prozesse bietet WEBER stationäre Schraubeinheiten.
Diese können in Montageanlagen oder Maschinen integriert werden und ermöglichen eine definierte Verschraubung an immer derselben Position.
Das ist insbesondere für Serienfertigungen interessant, bei denen hohe Stückzahlen mit konstanten Taktzeiten produziert werden.
Schraubsysteme für Roboter
Ein besonders spannendes Feld ist die Kombination von WEBER-Schraubtechnik mit Robotik.
Schraubspindeln und Zuführsysteme können beispielsweise auf Robotern eingesetzt werden. Dadurch lassen sich komplexe Montageaufgaben automatisieren, bei denen das Werkzeug unterschiedliche Positionen anfahren muss.
Ein Beispiel findet sich in der Elektroindustrie: Bei der Montage von Schaltschränken können zahlreiche Verschraubungen erforderlich sein. WEBER-Systeme können hier auf Robotern eingesetzt werden, um die notwendigen Verbindungen sicher und effizient herzustellen.
Damit wird die Schraubtechnik Bestandteil einer umfassenden Robotik- und Automatisierungslösung.
Mensch-Roboter-Kollaboration
WEBER beschäftigt sich auch mit Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK).
Bereits 2018 entwickelte das Unternehmen Schraubtechnik für die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter.
Dabei geht es um Montageprozesse, bei denen Mensch und automatisiertes System unterschiedliche Aufgaben übernehmen.
Das kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn:
Varianten sehr hoch sind
einzelne Arbeitsschritte flexibel bleiben müssen
komplexe Montageaufgaben bestehen
Automatisierung einer vollständigen Linie wirtschaftlich nicht sinnvoll wäre
So kann die Automatisierung schrittweise erfolgen, ohne den Menschen vollständig aus dem Prozess zu entfernen.
Steuerungstechnik
Die Mechanik allein macht noch keinen intelligenten Montageprozess.
Ein wichtiger Bestandteil des WEBER-Portfolios ist deshalb die Steuerungstechnik.
Über die Steuerung werden beispielsweise Prozessparameter überwacht und dokumentiert.
Das Unternehmen bietet entsprechende Steuerungen und Softwarelösungen, die unter anderem verschiedene industrielle Feldbus- und Kommunikationssysteme unterstützen, darunter PROFINET, PROFIBUS, EtherNet/IP, DeviceNet und EtherCAT.
Damit können WEBER-Systeme in übergeordnete Produktions- und Automatisierungsumgebungen integriert werden.
Prozesssicherheit und Dokumentation
Einer der größten Vorteile automatisierter Schraubtechnik ist die Reproduzierbarkeit.
Bei einer manuellen Verschraubung können beispielsweise Drehmoment, Geschwindigkeit oder Einschraubtiefe variieren.
Bei einem automatisierten System werden diese Parameter kontrolliert.
WEBER betont deshalb insbesondere die Prozesssicherheit und lückenlose Dokumentation der zuvor definierten Kenngrößen.
Das ist für viele Industrien entscheidend.
Denn eine Schraubverbindung ist nicht einfach nur „fest“ oder „locker“. Je nach Anwendung muss sie innerhalb sehr enger technischer Parameter liegen.
Traceability in der Montage
Die Dokumentation der Schraubprozesse gewinnt insbesondere in qualitätskritischen Industrien an Bedeutung.
Bei einem automatisierten Prozess kann beispielsweise nachvollziehbar sein:
welches Produkt montiert wurde
welche Schraube verwendet wurde
welches Drehmoment erreicht wurde
welcher Drehwinkel gemessen wurde
ob der Prozess innerhalb der definierten Grenzen lag
wann die Verschraubung durchgeführt wurde
Damit wird die Schraubtechnik Teil eines übergeordneten Qualitäts- und Traceability-Konzepts.
Systemlösungen statt Einzelkomponenten
Eine der größten Stärken von WEBER ist deshalb die Entwicklung kompletter Systemlösungen.
Das Unternehmen beschreibt seine Lösungen als skalierbar und sowohl für robotergestützte als auch stationäre oder manuelle Anwendungen geeignet.
Eine typische Lösung kann beispielsweise aus folgenden Komponenten bestehen:
Schraube → Zuführung → Schraubspindel → Steuerung → Prozessüberwachung → Roboter → übergeordnete Anlagensteuerung
WEBER kann dabei mehrere dieser Komponenten miteinander kombinieren.
Das macht das Unternehmen insbesondere für Kunden interessant, die nicht nur einen Schrauber kaufen, sondern einen kompletten automatisierten Montageprozess aufbauen möchten.
Fließlochschrauben
Das Portfolio geht inzwischen über klassische Schraubverbindungen hinaus.
Ein Beispiel ist das robotergestützte Schraubsystem RSF für Fließlochschrauben.
Dieses Verfahren eignet sich insbesondere für Mischbauweisen und ermöglicht lösbare Schraubverbindungen ohne einen klassischen Vorprozess. Dabei können unterschiedliche Materialien und Materialstärken miteinander verbunden werden.
Das ist insbesondere für moderne Leichtbaukonstruktionen interessant.
Setztechnik für Sandwichstrukturen
WEBER bietet außerdem das Setzsystem TSS für Sandwichstrukturen.
Solche Strukturen können beispielsweise aus Waben- oder Schaumkernen und Deckschichten aus faserverstärkten Kunststoffen wie CFK oder GFK bestehen.
Das System ermöglicht entsprechende Verbindungen und erweitert das Portfolio damit in Richtung moderner Leichtbau- und Composite-Anwendungen.
Blindnietmuttern und Blindnietbolzen
Mit dem SBM-Setzsystem bietet WEBER darüber hinaus eine automatisierte Lösung für Blindnietmuttern und Blindnietbolzen.
Das System verfügt über automatische Zuführung und kann Setzvorgänge in weniger als 2,5 Sekunden realisieren.
Solche Lösungen sind besonders interessant, wenn Bauteile nur von einer Seite zugänglich sind und dennoch eine belastbare Verbindung hergestellt werden muss.
Branchenvielfalt
Die Technologien von WEBER kommen in einer Vielzahl industrieller Branchen zum Einsatz.
Das Unternehmen nennt unter anderem:
Automotive
Karosseriebau
Maschinenbau
Elektroindustrie
Luftfahrt
E-Mobilität
Telekommunikation
Haushaltsgeräte
Medizintechnik
Holzindustrie
Diese breite Branchenbasis ist ein wesentlicher Vorteil.
Denn die zugrunde liegende Technologie – kontrolliertes Fügen und automatisierte Montage – lässt sich auf sehr unterschiedliche Produkte übertragen.
Automotive und Karosseriebau
Die Automobilindustrie gehört zu den klassischen Einsatzfeldern.
Hier müssen große Stückzahlen mit sehr kurzen Taktzeiten produziert werden.
Gleichzeitig steigen die Anforderungen an:
Prozesssicherheit
Dokumentation
Leichtbau
Variantenvielfalt
Automatisierungsgrad
WEBER kann entsprechende Schraub- und Fügetechnologien in automatisierte Produktionsprozesse integrieren.
Gerade bei modernen Fahrzeugen mit unterschiedlichen Materialien entstehen zudem neue Herausforderungen für Verbindungstechnik.
E-Mobilität
Die Elektromobilität bringt zusätzliche Anforderungen an die industrielle Montage.
Batteriesysteme, Leistungselektronik, elektrische Komponenten und neue Leichtbaukonzepte müssen präzise und reproduzierbar montiert werden.
Damit steigt die Bedeutung von automatisierter Verbindungstechnik.
WEBER führt E-Mobilität entsprechend als eigenes Anwendungsfeld.
Elektroindustrie
In der Elektroindustrie müssen häufig kleine Komponenten mit hoher Präzision montiert werden.
Dabei ist nicht nur die mechanische Festigkeit entscheidend. Die Montage muss teilweise auch besonders sauber und materialschonend erfolgen.
WEBER nennt beispielsweise die automatisierte Montage von Schaltschränken als typischen Anwendungsfall. Hier können Roboter mit WEBER-Schraubspindeln zahlreiche Verschraubungen effizient und reproduzierbar durchführen.
Haushaltsgeräte
Auch bei Haushaltsgeräten sind Schraubverbindungen allgegenwärtig.
Waschmaschinen, Geschirrspüler, Reinigungsgeräte und andere Haushaltsprodukte werden in hohen Stückzahlen gefertigt.
Damit sind kurze Taktzeiten, hohe Prozessstabilität und gleichbleibende Qualität besonders wichtig.
WEBER nennt als Beispiel die automatisierte Schraubtechnik bei BSH für die Geschirrspülerproduktion.
Medizintechnik
In der Medizintechnik sind Qualität und Prozesssicherheit besonders wichtig.
Montageprozesse müssen zuverlässig reproduzierbar sein und häufig hohen Dokumentationsanforderungen genügen.
Automatisierte Schraub- und Fügetechnik kann hier einen wesentlichen Beitrag leisten.
WEBER führt Medizintechnik deshalb ebenfalls als Anwendungsbereich seiner Schraubsysteme.
Luftfahrt
Noch anspruchsvoller sind Montageprozesse in der Luftfahrt.
Hier spielen unter anderem Gewicht, Sicherheit, Prozessdokumentation und Zuverlässigkeit eine entscheidende Rolle.
WEBER entwickelt entsprechend auch Lösungen für die Luftfahrtindustrie.
Maschinenbau
Der Maschinenbau ist ein weiteres wichtiges Einsatzfeld.
Dabei reicht das Spektrum von einzelnen automatisierten Schraubstationen bis zu vollständig integrierten Montageanlagen.
Besonders interessant sind Anwendungen, bei denen:
hohe Stückzahlen
kurze Taktzeiten
viele Schraubverbindungen
hohe Variantenvielfalt
enge Qualitätsanforderungen
zusammenkommen.
WEBER kann dabei sowohl Standardkomponenten als auch individuell konfigurierte Systemlösungen liefern.
Entwicklung kundenspezifischer Lösungen
Ein wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells ist die kundenspezifische Entwicklung.
Denn eine Schraubaufgabe ist selten identisch mit einer anderen.
Unterschiedliche Produkte erfordern unterschiedliche:
Schrauben
Zuführsysteme
Spindeln
Werkzeuge
Drehmomente
Taktzeiten
Positionierungen
Steuerungen
WEBER entwickelt deshalb Lösungen, die auf die konkrete Anwendung abgestimmt sind. Das Unternehmen beschreibt seine Systeme ausdrücklich als individuell parametrierbar und skalierbar.
Innovation als Teil der Unternehmensgeschichte
Die Innovationsorientierung lässt sich auch an der Entwicklungsgeschichte ablesen.
WEBER entwickelte beispielsweise:
2009: Patent für Tiefengradientenverschraubung
2015: Fügessystem für Sandwichstrukturen
2018: Schraubtechnik für Mensch-Roboter-Kollaboration
2020: Pick-&-Place-Schraubeinheit mit automatisiertem Werkzeugwechsel
Diese Entwicklungen zeigen, dass sich das Unternehmen kontinuierlich mit neuen Anforderungen in der industriellen Montage beschäftigt.
Digitalisierung als Wachstumstreiber
Neben Mechanik und Automatisierung gewinnt die Digitalisierung zunehmend an Bedeutung.
Moderne Montageanlagen müssen nicht nur mechanisch funktionieren, sondern Daten erzeugen und mit anderen Produktionssystemen kommunizieren können.
Dazu gehören:
Prozessdaten
Qualitätsdaten
Maschinenzustände
Fehlercodes
Produktionsparameter
Traceability-Daten
WEBER bezeichnet Digitalisierung ausdrücklich als einen der Treiber seines nachhaltigen Wachstumskurses.
Nachhaltigkeit und Verantwortung
Als familiengeführtes Unternehmen legt WEBER nach eigenen Angaben großen Wert auf eine nachhaltige Gestaltung der Wertschöpfungskette.
Auch im Einkauf wird Nachhaltigkeit ausdrücklich gegenüber einer kurzfristigen Gewinnmaximierung betont. Für Lieferanten existieren unter anderem ein Supplier Code of Conduct und Anforderungen hinsichtlich Nachhaltigkeit und Compliance.
Das Unternehmen verfügt zudem über Zertifizierungen und Managementsysteme unter anderem nach:
ISO 9001
ISO 14001
Energieaudit DIN EN 16247-1
sowie weitere aktuelle Nachhaltigkeits- und Compliance-Nachweise.
Internationalisierung
WEBER ist heute deutlich internationaler aufgestellt als noch zu Beginn seiner Unternehmensgeschichte.
Mit Gesellschaften und Aktivitäten in Europa, Nordamerika, China und Mexiko können Kunden weltweit betreut werden.
Gleichzeitig bleibt Wolfratshausen das technologische und unternehmerische Zentrum.
Damit entsteht eine interessante Kombination:
Bayerischer Mittelstand + globale Kunden + internationale Strukturen.
Service als Teil des Geschäftsmodells
Bei industriellen Automatisierungssystemen endet die Kundenbeziehung nicht mit der Auslieferung einer Maschine.
WEBER verfügt deshalb über einen umfangreichen Service- und After-Sales-Bereich.
Dazu gehören:
Kundendienst
Reparaturen
Ersatzteile
Reklamationsmanagement
technische Unterstützung
Serviceleistungen
Die Service-Hotline des Unternehmens ist montags bis freitags von 6:00 bis 22:00 Uhr erreichbar.
Das unterstreicht, wie wichtig die Verfügbarkeit der Systeme für die Kunden ist.
Wenn eine automatisierte Produktionslinie stillsteht, können bereits kurze Ausfallzeiten erhebliche Kosten verursachen.
Einkauf und Lieferkette
Auch die eigene Beschaffung ist bei WEBER professionell strukturiert.
Das Unternehmen stellt Lieferanten unter anderem einen eigenen Lieferantenleitfaden, Supplier Code of Conduct, Lieferantenselbstauskunft und allgemeine Einkaufsbedingungen zur Verfügung.
Für ein Maschinenbauunternehmen mit hoher Fertigungstiefe ist eine zuverlässige Lieferkette entscheidend.
Gerade bei kundenspezifischen Automatisierungslösungen müssen zahlreiche mechanische, elektrische und elektronische Komponenten termingerecht verfügbar sein.
Ein Unternehmen an der Schnittstelle mehrerer Technologien
Für Fach- und Führungskräfte ist WEBER insbesondere deshalb interessant, weil hier verschiedene technische Disziplinen zusammenkommen.
Das Unternehmen verbindet:
Maschinenbau
mit mechanischen Baugruppen, Spindeln und Zuführtechnik.
Mechatronik
mit der Kombination aus Mechanik, Elektronik und Steuerung.
Automatisierungstechnik
mit Robotik, Montageanlagen und Prozesssteuerung.
Elektrotechnik
mit Motoren, Sensorik, Steuerungen und industrieller Kommunikation.
Software und Digitalisierung
mit Prozessdaten, Dokumentation und Anlagenintegration.
Produktionstechnik
mit der konkreten Optimierung von Montageprozessen.
Genau diese Schnittstellen machen WEBER technologisch interessant.
WEBER als Arbeitgeber
WEBER beschreibt sich selbst als familiengeführtes und innovatives Unternehmen, das trotz internationaler Ausrichtung seine regionalen Wurzeln und gesellschaftliche Verantwortung bewahren möchte.
Für Mitarbeiter bedeutet das ein Umfeld, in dem internationale Kundenprojekte und moderne Automatisierungstechnologien auf die Strukturen eines mittelständisch geprägten Familienunternehmens treffen.
Besonders spannend ist das Unternehmen für Fachkräfte aus Bereichen wie:
Maschinenbau
Mechatronik
Automatisierungstechnik
Elektrotechnik
Konstruktion
Softwareentwicklung
SPS-Programmierung
Projektmanagement
Produktion
Qualität
Einkauf
technischer Vertrieb
Service
WEBER heute
Die WEBER Schraubautomaten GmbH steht heute für weit mehr als klassische Schraubtechnik.
Das Unternehmen entwickelt automatisierte Montage- und Fügesysteme, die von der einzelnen Schraubspindel bis zur vollständig integrierten Systemlösung reichen. Dabei werden Zuführtechnik, Steuerung, Robotik, Prozessüberwachung und weitere Fügeverfahren miteinander verbunden.
Die besondere Stärke liegt in der Kombination aus technischer Spezialisierung und kundenspezifischer Automatisierung.
WEBER hilft seinen Kunden nicht einfach dabei, eine Schraube schneller einzudrehen. Das Unternehmen entwickelt Lösungen, mit denen komplette Montageprozesse sicherer, schneller, reproduzierbarer und datenbasiert kontrollierbar werden.
Damit ist WEBER ein typisches Beispiel für modernen deutschen Sondermaschinen- und Automatisierungsbau: tiefes technisches Know-how, hohe Fertigungskompetenz, kundenspezifische Lösungen und gleichzeitig eine zunehmend internationale Ausrichtung.
Vom Standort Wolfratshausen aus entwickelt WEBER heute Technologien, die in unterschiedlichsten Industrien weltweit dafür sorgen, dass Produkte zuverlässig zusammengefügt werden – von Automotive und E-Mobilität über Elektronik und Maschinenbau bis hin zu Medizintechnik, Luftfahrt und Haushaltsgeräten.